Ich bin zertifizierte Coach für NI Neurosystemische Integration® - ganzheitlich-integrative Traumaarbeit
Ich feiere mein neues Zertifikat!
Ich bin seit heute zertifizierte Coach für NI Neurosystemische Integration® - ganzheitlich-integrative Traumaarbeit! Was das bedeutet, lest ihr hier!
Ein Jahr voller neuer Erkenntnisse, praktischer Übungen und persönlicher Erfahrungen liegt hinter mir. Das hat in mir einiges bewegt:
Ich bin insgesamt ruhiger geworden. Ich verstehe heute viel besser, warum ich in bestimmten Situationen körperlich und in meinem Verhalten so reagiert habe, wie ich reagiert habe. Vor allem habe ich gelernt, wie ich darauf Einfluss nehmen und was verändern kann. Das macht mich zuversichtlich und entspannter.
Und das macht auch meine Arbeit leichter und noch wirksamer. Ich bin total froh über diese Verbindung von Nervensystemarbeit, Selbstklärung und Beziehungsgestaltung.
„Kerstin, warum noch eine Ausbildung? Was ist das überhaupt?“
Die Ausbildung Neurosystemische Integration® (NI) nach Verena König vermittelt einen traumasensiblen Coachingansatz, der Erkenntnisse aus der Traumapsychologie, Neurobiologie, Bindungsforschung und systemischen Arbeit verbindet.
Ich habe gelernt, noch besser zu verstehen, wie unser Nervensystem unser Erleben und Verhalten beeinflusst, warum wir manchmal in alten Mustern feststecken und wie wir wieder mehr innere Sicherheit und Handlungsspielraum gewinnen können.
„Äh, machst du jetzt Traumatherapie oder was? Ich dachte du machst irgendwas mit Kommunikation?“
Das mache ich immer noch und nein, ich biete keine Traumatherapie an.
Diese Ausbildung hilft mir, besser zu verstehen, warum Menschen manchmal nicht so handeln können, wie sie es eigentlich möchten obwohl sie längst verstanden haben, was hilfreich wäre.
Das kennst du vielleicht: jahrelange GFK-Praxis und wenn es darauf ankommt kriegst du kein Wort mehr raus, wirst laut, rechtfertigst dich, passt dich an oder ziehst dich zurück, nur um dich hinterher selbst für dein Versagen zu verurteilen.
Das passiert v. a. dann, wenn Menschen sich angegriffen, abgewertet, überfordert oder ausgeschlossen fühlen. Unser Nervensystem „schaltet auf Schutz“ und alte Reaktionsmuster übernehmen.
Für mich ist das ein wichtiges Puzzlestück, das mir bisher gefehlt hat. Ich verstehe heute noch besser, was in solchen Momenten passiert und wie ich Menschen dabei unterstützen kann, wieder Zugang zu ihren Fähigkeiten zu finden.
Gerade in Konflikten und in der Zusammenarbeit von Teams ist das unglaublich wertvoll. Denn wenn Menschen im Schutzmodus sind, fällt es ihnen schwer, einander zuzuhören, andere Perspektiven einzunehmen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Ich kann heute besser erkennen, wann Menschen bereit sind, sich mit einem Konflikt auseinanderzusetzen, und wann es zunächst mehr Sicherheit und Regulation braucht, damit Verständigung überhaupt möglich wird.
„Und was haben deine Kund:innen davon?“
- Mehr Selbstverständnis: Sie erkennen, warum sie in bestimmten Situationen so heftig reagieren, und können sich mit mehr Verständnis begegnen.
- Mehr Selbstregulation: Sie lernen, Stressreaktionen früher wahrzunehmen und sich wieder zu stabilisieren.
- Mehr Wahlfreiheit: Zwischen einem auslösenden Reiz und ihrer Reaktion entstehen neue Handlungsmöglichkeiten.
- Mehr Konfliktfähigkeit: Sie können auch bei Spannungen besser mit sich und anderen in Verbindung bleiben.
- Nachhaltigere Veränderung: Körperorientierte und erfahrungsbezogene Methoden helfen dabei, neue Erkenntnisse auch im Alltag umzusetzen.
Und genau das alles begeistert mich bei meiner Arbeit: Menschen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Einfluss zu erkennen, wirksam zu werden und ihr Miteinander bewusster zu gestalten.
Noch Fragen? :) Gerne her damit!
Kerstin




